Drogenszene

Inzwischen sind die Alraunen keine unbekannten Pflanzen in der Drogenszene, auch früher schon fand sie Verwendung als Rauschmittel bei Hexen. Obwohl sie zu den “legalen” Drogen gehört, hat sie eine hohe halluzinogene Wirkung, in einigen eher seltenen Fällen spricht man sogar von Persönlichkeitsänderung.
Die Blätter werden meist geraucht, die richtige Dosierung jedoch ist Pflanzenabhängig und die Verwendung äußerst gefährlich. Die gemahlene Wurzel, die nach dem Tragen der Frucht geschnitten und getrocknet werden soll, wird als Tee zubereitet oder in Wein eingelegt.
Bei der Zubereitung von Tee nimmt man meist einen halben Teelöffel gemahlener Wurzel, und lässt diese auf einen halben Liter Wasser aufkochen und ziehen.
Um einen Alraunenwein oder Alraunenbier herzustellen, legt man für mehrere Wochen meist 20-30 Gramm gemahlene Alraunwurzel in den Wein oder das Bier ein, von welchem man danach maximal 100ml zu sich nehmen sollte.
Diese Angaben schwanken jedoch stark, da die Mengen der enthaltenen Alkaloide von Pflanze zu Pflanze variieren.

Auf keinen Fall sollte man mit Alraunen herumexperementieren und sie als Droge benutzen! Eine zu hohe Dosierung (die man nicht anhand der Menge abschätzen kann!!!) kann zum Tode durch Atemlähmung führen!