Vorkommen und Arten

Vorkommen

Am Häufigsten kommt die Pflanze im östlichen Mittelmeergebiet zu finden, doch auch in Nordafrika sowie dem Nahen Osten, Zentralasien und sogar bis in den Himalaya ist sie zu finden.

Arten

Die sich durch Kleinigkeiten unterscheidende Arten der Alraune sind:

Himalaya-Alraune (Mandragora caulescens)

Diese Art wächst im Gebiet Indiens und Chinas, die Blütezeit ist zwischen Juli und September. Die in der Wurzel enthaltenen Stoffe Scopolamin und Anisodamin werden in der Medizin gebraucht.

Gemeine Alraune (Mandragora officinarum)

Die Gemeine Alraune ist im Mittelmeerraum zu finden, sie wächst auf Sandböden, oft in Ruinen oder auf Wegen. Früher wurde diese ebenfalls medizinisch verwendet, als Schmerzmittel sowie als Narkotikum bei Operationen, auch als Zauberwurzel. Heutzutage wird diese Art jedoch meist als Droge wegen ihrer enthemmenden und halluzinogenen Wirkung verwendet.

Turkmenische Alraune (Mandragora turcomanica)

Diese stark vom Aussterben bedrohte Art ist außer in Turkmenistan, ebenfalls in Golestan (Iran) vorhanden. Bis zum jetztigen Zeitpunkt wurden insgesamt knapp 500 Pflanzen angegeben. Dort wird sie als Lebensmittel auch in Gärten angebaut.

Die Alraune stammt aus der Familie der Nachtschattengewächse. Der gleichen Familie gehören auch Stechäpfel, Schwarze Tollkirsche und Tabak an, diese werden meist, wie die Mandragora geraucht oder gegessen. Alkaloide sowie Steroide sind als Inhaltsstoffe in dieser Familie keine Seltenheit.